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Die Wahl eines Partners kann von verschiedenen Einflüssen und Auswahlkriterien abhängen. Wurden die Menschen früher verheiratet, so suchen sich heute die meisten Leute in der westlichen Welt ihre Partner selber aus und legen hierfür verschiedene Kriterien an.

Aus biologischen Studien geht hervor, dass sowohl Männer als auch Frauen ihre Partner an Hand der Optik und der guten Gene für eine erfolgreiche Fortpflanzung aussuchen. Auffällig ist, dass Männer vermehrt ihre Partnerin auf Basis der Optik auswählen, von der sie auf die guten Gene für zukünftige gemeinsame Kinder schließen. Frauen hingegen achten auf den gesellschaftlichen Status und die Ernährer- und Versorgerqualitäten des Mannes, um die Existenz zukünftiger Kinder zu sichern. Obwohl die Rollenverteilung der Geschlechter heutzutage modern und nicht mehr traditionell ist, beweisen Studien, dass diese Partnerwahlkriterien noch immer und zwar in allen Kulturkreisen der Welt gelten.

Interessant ist auch die Frage, wie ähnlich sich Mann und Frau in einer Beziehung sein sollen. Einige Wissenschaftler vertreten die Ähnlichkeit zwischen den Partnern als Optimum einer erfolgreichen Partnerwahl, andere wiederrum setzen auf die Verschiedenheit. So sollen sich ähnliche Interessen, Hobbys, psychologische Konstitution, familiäre Situation der Ursprungsfamilie, kultureller Hintergrund und ähnliche Lebenspläne verbindend, aber auch separierend auswirken.

Der Bildungsstand ist ebenfalls, laut Untersuchungen zu diesem Themenbereich, ein wichtiges Auswahlkriterium für die Wahl eines bestimmten Partners. So legen vor allem Frauen, die studiert sind, großen Wert darauf, dass ihr Partner ebenso gebildet sei, wenn nicht sogar einen höheren Bildungsabschluss habe. Männer hingegen können sich auch eine Frau mit niedrigerem Bildungsniveau als Partnerin vorstellen.

Dies hat auch viel mit dem Rollenbild das Männer und Frauen vertreten zu tun. Traditionell verdient der höher gebildete Mann das Geld und die weniger gebildetet Frau kümmert sich um Kinder und Haushalt. Doch in einer sich immer weiter wandelnden Gesellschaft, wird dieses Rollenbild oft von beiden Geschlechtern in Frage gestellt. So muss die Frau heute auch nicht mehr zwangsläufig der jüngere Partner in der Beziehung sein. Etwas, dass vor 50 Jahren noch praktisch undenkbar war.

Dass der Partner ähnlich hübsch ist, wie man selbst oder dass man Ähnlichkeiten in den Gesichtszügen zweier Partner feststellen kann, lässt ebenfalls auf ein ausgeklügeltes inneres Auswahlkriterium der Menschen schließen. Die These, dass der ideale Partner optische Ähnlichkeiten mit dem eigenen Vater beziehungsweise bei Männern mit der eigenen Mutter haben soll, ist ebenfalls ebenso umstritten wie vertreten.

Weiterhin interessant bei der Partnerwahl, sind die unterschiedlichen Ansichten, die Männer und Frauen laut Studienergebnissen haben. Nicht nur gehen Frauen viel rationaler bei der Partnersuche vor, sie glauben auch eher seltener an die große Liebe auf den ersten Blick. Männer dagegen erliegen oft den gängigen Hollywood Klischees und bringen wenig rationale Entscheidungskraft in die Suche nach einem passenden Partner. Sie warten lieber, dass der perfekte Partner irgendwann vor der Tür steht, als aktiv nach Quälitäten zu suchen, die sie als attraktiv empfinden.

Welche Kriterien man bei der Partnersuche auch immer man bewusst oder unbewusst beachtet, die Partnerwahl ist individuell und jedes Mal aufs Neue eine Studie für sich.

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