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 Das Internet ist heutzutage aus dem alltäglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Laut einer Studie von ARD/ZDF waren im Frühjahr 2010 49 Millionen Menschen online unterwegs, aus ganz unterschiedlichen Beweggründen. Viele Leute nutzen das Netz um sich beispielsweise über aktuelle Geschehnisse zu informieren, einen Job zu finden oder Daten zu bestimmten Themen zu sammeln. Andere chatten mit Freunden in sozialen Netzwerken oder suchen in Singlebörsen nach einem Partner.

Doch so vielfältige und nützliche Inhalte das WorldWideWeb auch bietet, so viele Gefahren lauern dort. Ist man im Internet unterwegs, sollte man daher einige Sicherheitstipps beachten.

Computerschutz

Grundlage für sicheres Surfen im Internet ist ein geschützter Computer. Sowohl beim Betriebssystem als auch beim Browser müssen regelmäßige Updates durchgeführt werden. Gleiches gilt für Virenscanner und Firewalls. Bei den meisten Programmen passiert dies automatisch.

Generell gilt: Vorsicht beim Öffnen von Dateien, auch wenn ein aktueller Virenscanner installiert ist.

Wenn Wlan als Internetverbindung genutzt wird, sollte dies immer verschlüsselt sein, damit nicht jeder im Umkreis darauf Zugriff hat. Schnell kann es sonst passieren, dass ein Außenstehender auf Deine Kosten im Internet surft und vielleicht sogar illegale Downloads tätigt.

Sichere Passwörter

Ob E-Mail-Accounts, Profile auf sozialen Netzwerken oder Online-Banking, überall werden Passwörter eingesetzt, um die persönlichen Daten vor Unbefugten zu schützen. Doch viele Nutzer gehen bei der Wahl ihrer Passwörter sehr nachlässig vor und machen es Hackern leicht, diese zu knacken. Hier ein paar Tipps, wie man ein sicheres Passwort erstellt:

  • Verwende immer Zufallswörter, die keinen direkten Bezug zu Deinem Leben haben
  • Erstelle längere Passwörter: Je kürzer ein Wort, desto schneller lässt es sich meist knacken
  • Kombiniere Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in zufälliger Reihenfolge miteinander
  • Ändere Dein Passwort regelmäßig
  • Benutze jedes Passwort nur einmal
  • Und natürlich: Verrate Deine Zugangsdaten niemandem

E-Mail-Sicherheit

Jeder kennt sie bestimmt aus seinem E-Mail-Postfach: So genannte Spammails, die mit ihren Werbebotschaften den Account überfluten. Viele E-Mail-Programme verfügen über gute Filter, die diese Art von Mails direkt aussortieren. Doch oft genug gelangt eine Spammail doch einmal in das reguläre Postfach und ist auf den ersten Blick nicht als solche zu identifizieren, da die Absende-E-Mail-Adresse durchaus seriös erscheint. Grund hierfür ist, dass viele Spamer zum Versenden ihrer Nachrichten schlecht geschützte private Mailserver oder aber kostenlose Mailprovider nutzen.

Generell sollten Spammails sofort ungelesen gelöscht werden. Öffnet man doch versehentlich einmal eine solche Nachricht, gilt: Niemals den Anhang öffnen oder auf irgendwelche Links innerhalb der E-Mail klicken.

Privatsphäre und Datenschutz

Millionen von Menschen sind täglich auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Singlebörsen wie FriendScout24 unterwegs, um alte Kontakte zu pflegen, neue Bekanntschaften zu machen oder die große Liebe zu finden. In ihren Mitgliederprofilen finden sich persönliche Daten, Angaben zu Hobbies, Vorlieben und Abneigungen,einzelne Bilder oder ganze Fotoalben, z.B. vom letzten Sommerurlaub oder der Geburtstagsparty des besten Freundes. Manche Nutzer achten sehr darauf, nicht zuviel von sich preiszugeben, andere breiten ihr gesamtes Leben im Internet aus und halten die Community in regelmäßigen Abständen, manchmal sogar stündlich, über die neuesten Geschehnisse via Pinnwand-Post auf dem Laufenden.

Natürlich spricht nichts dagegen, in solchen Profilen einiges über sich zu berichten. Bei Singlebörsen ist es sogar sehr sinnvoll, schließlich möchte man ja neue Freunde oder sogar den Partner fürs Leben finden. Doch Angaben wie Handynummern oder Adressen gehören definitiv nicht in ein Profil, denn das Internet ist ein offfener Raum, auf den (fast) jeder Zugriff hat. Daten können ruckzuck in die falschen Hände geraten. So mancher Facebook-User beispielsweise, der allzu offen mit seinen Wohnortangaben umgegangen ist, wurde schon Opfer von Einbrechern.

Nutzer sollten auch in Internet-Communities auf ihre Privatsphäre achten und ihre Daten schützen. Generell lässt sich auf vielen Seiten einstellen, ob das eigene Profil von allen oder nur von ausgewählten Mitgliedern gesehen oder über eine Suchmaschine gefunden werden darf.

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