Der dritte Teil unserer Auswertung der aktuellen Studie über das Liebesleben der Deutschen und Europäer von C-Date, beleuchtet die Einstellung zum Sex in und während einer festen Beziehung.
Fantasie ist erlaubt
Ein wesentliches Ergebnis der Umfrage folgt der Frage, ob es einem selbst gestattet sein soll, während des Sex an eine andere Person zu denken. Hierbei befinden sich die Deutschen, zusammen mit den Italienern, Franzosen, Österreichern und Schweizern, in jener Gruppe, die dieses Verhalten überwiegend toleriert. Zwar deutet die Statistik auf eine sehr geteilte Auffassung unter den Befragten hin - knapp jeweils 50% sprechen sich dafür, wie dagegen, aus – jedoch akzeptiert immerhin eine knappe Mehrheit der Europäer schweifende Gedanken.
Fremdgehen tabu
Ganz anders fällt das Ergebnis beim Sex außerhalb der Beziehung aus. Die weit überwiegende Mehrheit der Befragten würde eine Affäre des Partners nicht hinnehmen. Lediglich 20% würden dies noch vielleicht tolerieren.
Persönlichkeit für Deutsche besonders wichtig
Interessant im Hinblick auf die Vorlieben der Deutschen im europäischen Kontext, ist das Ergebnis auf die Frage, ob schlechter Sex einen Trennungsgrund darstellt. Hierauf antworten lediglich 7% der Deutschen mit „Ja“, während dies 32, 31 bzw. 30% der Belgier, Franzosen und Spanier nicht ausschließen wollen.
Fazit
Damit ergibt sich für den deutschen Partner ein relativ klares Bild. Er ist tolerant im Bezug auf die Fantasien der Partnerin oder des Partners. Außerdem ist er treu, auch wenn es im Bett mal nicht mehr so läuft. Dazu passt auch die Aussage der Mehrheit der Deutschen, wonach Persönlichkeit, mit im Durchschnitt 80%, der wichtigste Grund für die Partnerwahl darstellt.