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Praktikantinnen

Zurück in Deutschland, heißt zwangsläufig auch zurück im Job. Ich liebe was ich tue und bin immer höchst erfreut einem Tag mit Arbeiten und Produktivsein zu verbringen. Dennoch ist Urlaub immer schöner als Arbeit.

An meinem ersten Tag zurück, schien alles wie immer. Mein Schreibtischnachbar Sven hatte schon den neusten Tratsch und Klatsch bereit um mich zu informieren, was in nur einer Woche alles Neues passiert ist.

Nach einer halben Stunde endete er seine Erzählung mit der Information, dass wir eine neue Praktikantin hatten. Elena. Sven gab mir eine Kurzbiographie. Sie ist 25, studiert Produktdesign oder sowas in der Art und soll drei Monate hier bleiben. Der abschließende Kommentar von Svens Seite war: Ach ja, sie ist heiß!

Kurz bevor ich dann am Abend aufbrechen wollte, kam Elena bei mir vorbei um sich vorzustellen. Auch wenn ich Sven am Morgen noch belächelt hatte mit seinem Kommentar, konnte ich leider nichts anderes als zustimmen. Elena könnte auch aus einem Unterwäsche Katalog entsprungen sein. Sven warf mir noch einen vielsagenden Blick zu. Scheinbar setzte er all seine Hoffnung in mich. Er selbst war verheiratet mit drei Kindern und konnte wohl nur in heimlichen Momenten von Elena träumen.

Da wäre ich mal wieder bei einem positiven Moment des Singledaseins. Mir jedenfalls stehen alle Türen offen. Naja, fast alle. Schließlich ist sie Praktikantin und 25. Außerdem ist sie weit außerhalb meiner „Liga“. Viel zu attraktiv. Was bringt einem da schon das gute, alte Singledasein?

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